Die Hitzewelle, die Europa in diesem Sommer betroffen hat, hatte laut EuroMOMO-Daten verheerende Auswirkungen auf die Sterblichkeit. In der Woche bis zum 28. Juni wurden etwa 14.260 Todesfälle über dem normalen Niveau registriert, von denen über 12.000 ältere Menschen waren. Experten warnen, dass die tatsächliche Zahl der Opfer noch höher sein könnte, da viele Todesfälle Erkrankungen wie Herzinfarkte zugeschrieben werden, ohne die Hitze als auslösenden Faktor zu erwähnen.
Deutschland meldete die meisten Todesfälle mit 6.830, die der Hitzewelle zugeschrieben wurden, gefolgt von Großbritannien mit etwa 2.700, Frankreich mit 2.000 und Spanien mit fast 1.000. Fachleute betonen, dass der Klimawandel die Häufigkeit und Intensität dieser Hitzewellen verstärkt, und Europa sieht sich einem der schwersten Sommeranfänge in der Geschichte gegenüber. Das tödlichste Hitzewellenereignis war 2003, als etwa 70.000 Menschen starben.
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