Deutschland hat in diesem Sommer eine Rekordzahl von etwa 14.000 hitzebedingten Todesfällen verzeichnet, gemäß den offiziellen Daten des Robert Koch-Instituts.
Fast 9.600 dieser Todesfälle wurden in einer einzigen Woche Ende Juni registriert, als die Temperaturen 40 Grad Celsius überschritten.
Extreme Hitzewellen haben auch andere europäische Länder betroffen, wobei Spanien fast 4.500 Todesfälle und Frankreich über 7.300 übermäßige Todesfälle im gleichen Zeitraum meldete.
Am stärksten betroffen waren Personen über 75 Jahre, und die Hitze trug oft in Kombination mit bestehenden gesundheitlichen Problemen zu ihrem Tod bei.
Das öffentliche Gesundheitsinstitut hat die hitzebedingte Sterblichkeit seit einem Jahrzehnt überwacht, und der vorherige Rekord lag bei 8.900 Todesfällen, die 2018 registriert wurden. Dieser Sommer war geprägt von historischen Temperaturen und Dürre, was die Auswirkungen des Klimawandels auf die öffentliche Gesundheit verdeutlicht.
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