Das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland hat angekündigt, dass das Land in diesem Jahr etwa 5.120 hitzebedingte Todesfälle verzeichnet hat, die meisten davon Ende Juni, als die Temperaturen 30 Grad Celsius überschritten. Fast 4.270 der Opfer waren Personen im Alter von 75 Jahren und älter, und Frauen waren stärker betroffen als Männer.
Diese Daten fügen sich in einen alarmierenden Trend auf europäischer Ebene ein, wo der Copernicus-Dienst den heißesten Juni in der Geschichte gemeldet hat. Im Zeitraum vom 20. bis 28. Juni haben andere europäische Länder wie Frankreich und Belgien über 4.700 Übersterblichkeiten gemeldet.
Die Grünen-Chefin Katharina Droege hat die deutsche Regierung für ihre Untätigkeit und die Abschwächung des Klimaschutzgesetzes kritisiert, im Kontext, dass der Haushalt für 2027 Mittel für den Klimaschutz umschichtet. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 % zu reduzieren, aber die aktuellen Fortschritte sind unzureichend, mit einer Reduktion von nur 48 %.
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