Die National Oceanic and Atmospheric Administration der Vereinigten Staaten (NOAA) hat offiziell den Beginn des El Niño-Phänomens im Pazifischen Ozean angekündigt, mit Prognosen, die auf ein ungewöhnlich starkes Ereignis hindeuten. Klimamodelle deuten auf eine Wahrscheinlichkeit von 63% hin, dass El Niño die Kategorie 'sehr stark' erreichen wird, mit Temperaturen, die 3°C über dem Durchschnitt liegen könnten.
Dieses Phänomen entwickelt sich vor dem Hintergrund einer beispiellosen globalen Erwärmung, was seine Auswirkungen auf das Klima verstärken könnte. Die Auswirkungen werden auf mehreren Kontinenten spürbar sein, mit starken Niederschlägen in den tropischen Regionen, aber auch Dürre in Gebieten wie Australien und Indonesien.
Mohamed Adow, der Direktor der Organisation Power Shift Africa, betont, dass die offizielle Ankündigung von El Niño ein Alarmzeichen für Millionen von Menschen in den vulnerablen Regionen ist, wo die Auswirkungen Ernteausfälle und steigende Lebensmittelpreise umfassen können.
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