Das diesjährige Klimaphänomen El Niño könnte das intensivste jemals registrierte werden und droht, extreme Wetterbedingungen weltweit zu erzeugen. Laut Experten könnte dieses Phänomen, das durch die globale Erwärmung verstärkt wird, im Jahr 2027 zu Rekordtemperaturen führen, wobei ein durchschnittlicher Anstieg von 0,3 Grad Celsius weltweit geschätzt wird.
El Niño ist eine natürliche Klimavariation, die zu einem Anstieg der Temperaturen im äquatorialen Pazifik führt und das globale Klima beeinflusst. Seine Auswirkungen sind bereits sichtbar, wie die Dürre in Indonesien, die zu verheerenden Bränden geführt hat. Die Temperaturen im Referenzgebiet des Phänomens liegen 2,6 Grad Celsius über dem Durchschnitt der letzten drei Jahrzehnte, und Schätzungen deuten auf einen Höchststand von 3,9 Grad Celsius im November hin. Die NOAA hat eine neue Überwachungsmethode eingeführt und schätzt eine Wahrscheinlichkeit von 69%, dass dieses El Niño das stärkste seit 1950 sein wird.
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