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„Digger“, der neue Film mit Tom Cruise unter der Regie von Alejandro González Iñárritu, startete auf Platz fünf der nordamerikanischen Kinocharts und spielte am ersten Wochenende lediglich 8 Millionen Dollar ein. Das Ergebnis gilt als eines der schwächsten für eine Produktion dieser Größenordnung und könnte den Film zu einem der größten kommerziellen Flops der Kinogeschichte machen.
Der Film, eine schwarze Komödie über einen Öl-Magnaten, der mit der Aussicht auf eine ökologische Katastrophe konfrontiert wird, hatte ein geschätztes Produktionsbudget von 160 bis 180 Millionen Dollar. International spielte „Digger“ in 73 Ländern weitere 12 Millionen Dollar ein und kommt damit weltweit auf Einnahmen von rund 20 Millionen Dollar.
Warner Bros setzte auf die Kombination aus Tom Cruise und dem für „Birdman“ und „The Revenant“ ausgezeichneten Regisseur – in einer Zeit, in der die Studios immer weniger originelle Filme herausbringen. Die Produktion stieß jedoch bei den Kritikern auf negative Reaktionen, während die Einnahmeschätzungen vor dem Kinostart wiederholt nach unten korrigiert wurden.
Das Studio gab rund 100 Millionen Dollar für die Vermarktung aus. Daher müsste der Film Einnahmen von etwa 350 Millionen Dollar erzielen, um seine Kosten zu decken. Analysten schätzen, dass sich die Verluste auf 150 bis 200 Millionen Dollar belaufen könnten. „Digger“ setzt die Reihe schwacher Ergebnisse von Warner Bros im Jahr 2026 fort. Nun setzt das Studio seine Hoffnungen auf „Dune: Part Three“, der im Dezember erscheinen soll.
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