In einer Botschaft an die Wählerschaft betonte der PSD-Vorsitzende Sorin Grindeanu, dass die Partei eine ernsthafte Analyse der Regierungsbeteiligung nach fast neun Monaten Zusammenarbeit durchführen wird. Grindeanu erklärte, dass diese Bewertung obligatorisch sei und kein Akt der Rebellion, sondern der Verantwortung gegenüber den Rumänen. Er hob hervor, dass die PSD nicht auf blinder Vertrauen basiert, sondern auf Verantwortung, wobei die Erwartungen der Bürger hinsichtlich Investitionen und Arbeitsplätzen berücksichtigt werden. Grindeanu insistierte auf der Notwendigkeit eines ausgewogenen Dialogs in der Koalition und betonte, dass Premierminister Bolojan als Führer der gesamten Koalition und nicht nur einer einzelnen Partei agieren müsse. In seiner Rede kritisierte er die USR und beschuldigte sie der Heuchelei und der Förderung eines falschen Bildes von Kompetenz und Meritokratie. Der PSD-Vorsitzende bekräftigte das Engagement der Partei, solange an der Regierung zu bleiben, wie die Stimme der PSD in den Regierungsentscheidungen zählt. Grindeanu plädierte für einen entwicklungsorientierten Haushalt mit Investitionen in Infrastruktur, Gesundheit und Bildung und betonte die Bedeutung des Schutzes nationaler Werte. Schließlich sprach er ideologische Themen an, kritisierte einige grüne Politiken und bekräftigte das Engagement der PSD für nationale Werte und christliche Traditionen.
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