Der PSD-Vorsitzende Sorin Grindeanu erklärte am Freitag bei der Politischen Schule der TSD in Neptun, dass Rumänien eine Regierung mit umfassenden Befugnissen brauche und dass die Sozialdemokraten bereit seien, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Er erklärte, dass die PSD entweder eine Minderheitsregierung oder eine Koalitionslösung unterstützen könne.
Grindeanu sagte, dass sich die Partei wünsche, dass Rumänien in den kommenden Wochen eine von der PSD geführte oder um diese Partei herum gebildete Regierung habe. Der sozialdemokratische Vorsitzende brachte diese Position mit der politischen Krise sowie den wirtschaftlichen und sozialen Problemen in Verbindung, mit denen das Land konfrontiert ist.
Grindeanu zufolge betrifft die Übergangszeit alle sozialen Gruppen, von Jugendlichen und Rentnern bis hin zu Beschäftigten im privaten und öffentlichen Sektor. Er kritisierte die derzeitige politische Konstellation und argumentierte, dass sich die Regierungsentscheidungen zu sehr auf Zahlen und zu wenig auf Menschen konzentriert hätten.
Der PSD-Vorsitzende forderte die jungen Sozialdemokraten auf, den Kontakt zu den Problemen der Bürger aufrechtzuerhalten und der Partei die Schwierigkeiten zu übermitteln, die sie im Kontext der politischen und wirtschaftlichen Krise verspüren.
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