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147 neue Nachrichten in den letzten 24 Stunden
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7 März 11:12

Die Pumpe explodiert nicht nur wegen des Öls, sie explodiert auch wegen der Steuern.

Dumitru Chisăliță, președinte Asociația Energia Inteligentă
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In Rumänien beginnt die Diskussion über Kraftstoffe fast immer mit „wie viel kostet das Barrel“ und endet mit „wer schindet uns“. Die Daten aus den Jahren 2020 und 2026 erzählen eine unangenehmere und klarere Geschichte: Mit jedem Jahr wird Diesel und Benzin immer weniger ein Marktprodukt und immer mehr ein fiskalisches und administratives Instrument, in dem der Staat den Anteil der Steuern erhöht und die Kosten schnell steigen.

Der Preis an der Zapfsäule ist nicht mehr nur Markt. Es ist auch Fiskalpolitik

Im Jahr 2020 gingen 63% jedes Liters Kraftstoff in den Staatshaushalt. Im Jahr 2026 erreicht der Prozentsatz 69%. Das bedeutet, dass fast 7 von 10 Lei, die an der Zapfsäule bezahlt werden, kein Öl, kein Transport, keine Raffinierung und auch keine Handelsmarge sind. Es sind öffentliche Gelder.

Drei Motoren der Teuerung: der Preis der Rohstoffe, die Besteuerung und die internen Kosten

Wenn wir die Gesamtkostensteigerung nicht vergessen, ist der Anstieg massiv und fast identisch in der Amplitude:

• Diesel: 4,73 → 8,67 Lei/l (+3,94 Lei/l, +83%)

• Benzin: 4,81 → 8,24 Lei/l (+3,43 Lei/l, +71%)

Es ist eine strukturelle Teuerung, kein „Moment“. Und wenn wir die Hauptursachen betrachten, zeigen die Zahlen, dass zwei Komponenten am stärksten ziehen:

(A) Die Steuern steigen um 62% für beide Produkte.

• Diesel: 1,73 → 2,80 (+1,07)

• Benzin: 1,89 → 3,06 (+1,17)

(B) Die Mehrwertsteuer pro Liter steigt stark (weil die Steuerbasis wächst).

• Diesel: 0,92 → 1,51 (+0,59, +64%)

• Benzin: 0,84 → 1,43 (+0,59, +70%)

Nur aus diesen beiden Reihen (Steuer + MwSt.) sind die Unterschiede bereits riesig. Praktisch ist die Besteuerung nicht „ein Teil des Preises“; sie wird zur Achse, um die sich der Preis neu aufbaut.

Der Rohölpreis steigt, aber er bestimmt nicht die Geschichte

Parallel dazu steigt der Brent-Ölpreis in Lei/l um 62%:

• 1.512 → 2.45 (+0.94)

Er steigt stark, aber immer noch weniger als die Steuern.

Und der Wechselkurs sinkt langsam: +12%. Das ist wichtig, denn es entfernt eine der reflexartigen Erklärungen („der Leu ist gefallen“). Laut den Daten liegt das Problem nicht hier.

Wer ist schneller gestiegen: das Öl oder die Steuern?

Zwischen 2020 und 2026:

• Brent-Öl in Lei/l: +62%

• Steuern: +62%

• MwSt. pro Liter: +64–70%

Die Steuer steigt genauso wie die Rohstoffe. Die MwSt. steigt, weil die Basis wächst. Wenn es nur um das Öl ginge, würden wir über globale Volatilität sprechen. Aber die Zahlen zeigen etwas anderes: Der Hauptmotor der Teuerung in den letzten 5 Jahren ist fiskalisch.

Die internen Kosten zeigen eine stille Explosion

Die operative Kette ist nicht stabil geblieben, sie ist ungefähr wie folgt gestiegen:

• Transport: +407%

• Raffinierung: +641%

• Distribution: +50%

Die Raffinierung steigt prozentual um mehr als das Sechsfache. Es ist eine riesige Dynamik. Das bedeutet, dass der Druck nicht nur von den Steuern kommt, sondern auch von den tatsächlichen Produktions- und Lieferkosten von Kraftstoffen in Rumänien. Das System wird strukturell teurer.

Die Zahlen lassen keinen Raum für bequeme Interpretationen. Zwischen 2020 und 2026 ist der Preis für Kraftstoff an der Zapfsäule um etwa 80% gestiegen. Öl steigt um 62%. Der Wechselkurs steigt leicht. Gleichzeitig steigen die Steuern um über 62%. Die MwSt. pro Liter steigt um über 70%. Der Anteil, der direkt oder indirekt in den Haushalt fließt, steigt von 63% auf 69%.

Das bedeutet, dass fast 7 Lei von 10 an der Zapfsäule bezahlten Beträgen fiskalische Gelder sind. Nicht der Markt dominiert den Preis. Nicht die Handelsmarge. Nicht der Wechselkurs. Die fiskalische Struktur dominiert den Preis. Wenn der Staat ständig den Anteil erhöht, wenn die Steuern schneller steigen als die Rohstoffe, kann die Verantwortung nicht mehr nur auf die „Wirtschaft“ oder „äußere Umstände“ übertragen werden.

Die harte Realität ist, dass auch der Liter Kraftstoff hauptsächlich zu einem Instrument der Haushaltskollekte geworden ist. Und wenn fast 70% des Preises aus Steuern bestehen, ist die Teuerung kein Marktunfall mehr. Es ist eine wirtschaftspolitische Entscheidung.

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