Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat Kontroversen mit ihren Aussagen ausgelöst, dass Europa "nicht mehr der Wächter der alten Weltordnung sein kann". Sie wurde von hochrangigen europäischen Beamten kritisiert, darunter der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, und die Vizepräsidentin der Kommission, Teresa Ribera, die die Bedeutung der Aufrechterhaltung einer auf Normen basierenden internationalen Ordnung betonten.
Von der Leyen erklärte, dass Europa seinen eigenen Weg finden und kreative Wege finden muss, um globale Krisen anzugehen, im Kontext einer zunehmend konfliktbeladenen Welt. Die Kritik kam auch vom Europäischen Parlament und der spanischen Regierung, die die Notwendigkeit betonten, das internationale Recht als zentrales Element der europäischen Sicherheit zu verteidigen. Costa erklärte, dass die EU die internationale Ordnung verteidigen müsse, während Ribera das Engagement von Von der Leyen für diese Prinzipien anerkannt hat.
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