Die Staatsanwaltschaft in Paris hat am Dienstag die Eröffnung einer Untersuchung zu den Desinformationskampagnen angekündigt, die sich gegen zwei potenzielle Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen in Frankreich 2027, Edouard Philippe und Gabriel Attal, richten. Die falschen Informationen, die online kursierten, beinhalteten gefälschte Videos, die behaupteten, Philippe, der an Alopezie leidet, hätte eine neurodegenerative Erkrankung, während Attal des Drogenkonsums und der Parkinson-Krankheit beschuldigt wurde.
Attal hat eine Beschwerde eingereicht und diese Nachrichten als falsch denunziert, während Philippe öffentliche Kommentare vermieden hat, obwohl seine Verbündeten eine mögliche russische Einmischung angedeutet haben. Die Agentur Viginum hat russisch-affiliierte Netzwerke als mögliche Verdächtige in diesen Desinformationskampagnen identifiziert, die eine ähnliche Strategie wie bei den Wahlen in Deutschland widerspiegeln. Die Präsidentschaftswahlen in Frankreich sind für das Frühjahr 2027 angesetzt.
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