Die russischen Behörden haben am Dienstag angekündigt, dass sie sich darauf vorbereiten, die Getreidetransporte aus dem Asowschen Meer umzuleiten, nachdem es zu ukrainischen Angriffen auf mehrere Schiffe gekommen ist, was Bedenken hinsichtlich einer für die Getreideexporte Russlands wesentlichen Route aufwirft.
Das russische Landwirtschaftsministerium erklärte, dass die Situation die Exportvolumina oder die interne Versorgung nicht beeinträchtigen werde, da die Getreide auf alternative Häfen umgeleitet werden können. Obwohl der Seetransport im Asowschen Meer eingeschränkt wurde, hat das Ministerium diese Einschränkungen nicht offiziell bestätigt. Getreideexporteure deuten darauf hin, dass die Waren möglicherweise zu Terminals am Schwarzen Meer oder der Ostsee umgeleitet werden könnten, obwohl einige davon angegriffen wurden. Diese Störung tritt im Kontext der Intensivierung der ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur auf, was zu Treibstoffengpässen führt.
Trotz logistischer Schwierigkeiten wird Russland seine Exportverpflichtungen erfüllen, und die Getreideernte in den südlichen Regionen ist im Gange. Die lokalen Behörden in Rostow betonen, dass das Hauptziel darin besteht, die Auswirkungen auf den Verkauf der neuen Ernte zu minimieren.
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