Am Sonntag nahmen Tausende von Kroaten an Protesten in vier Städten, darunter Zagreb, unter dem Motto "Vereint gegen den Faschismus" teil. Die Demonstranten skandierten antifaschistische Botschaften und forderten die Behörden auf, die Aktivitäten von rechtsextremen Gruppen einzuschränken, die kürzlich ethnische und liberale Minderheiten ins Visier genommen hatten. Die Proteste wurden durch die häufige Verwendung pro-faschistischer Symbole und durch gewalttätige Vorfälle in Städten wie Rijeka und Zadar ausgelöst, wo Gruppen von Jugendlichen die Demonstranten angriffen.
Die Journalistin Maja Sever hob die aktuellen Gefahren hervor und versprach den Kampf für eine demokratische Gesellschaft. Der Aufstieg des Rechtsextremismus wurde durch die Bildung einer umstrittenen Koalition verstärkt, und Premierminister Andrej Plenkovic wurde beschuldigt, nicht genügend Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Kroatien, das 2013 der EU beigetreten ist, sieht sich ethnischen Spannungen und einer komplizierten Geschichte gegenüber, und die jüngsten Proteste spiegeln die Ängste vor ethnischer Gewalt und politischem Extremismus wider.
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