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Tausende Menschen haben am Sonntagabend in Berlin, Frankfurt und Mainz gegen die rechtsextreme Partei Alternative für Deutschland (AfD) protestiert, nachdem die Partei bei den Regionalwahlen in Sachsen-Anhalt den Sieg errungen hatte. Die Demonstranten forderten Maßnahmen zum Verbot der Partei und zum Schutz der Demokratie.
In Frankfurt gingen laut Behörden und Medienberichten etwa 2.500 Menschen auf die Straße. In Berlin nahmen Hunderte Menschen an einem Marsch teil, der in der Nähe des offiziellen Parlamentsgebäudes von Sachsen-Anhalt endete. Auch in Mainz wurden Proteste mit demselben Ziel gemeldet.
In der deutschen Hauptstadt skandierten die Teilnehmer: „Verteidigt die Demokratie! Verbietet die AfD jetzt!“. Die Polizei kündigte an, dass am Montagabend am Brandenburger Tor eine größere Kundgebung stattfinden sollte, zu der ab 18:00 Uhr Ortszeit etwa 5.000 Menschen erwartet wurden.
Den vorläufigen Ergebnissen zufolge erhielt die AfD 43,8 % der Stimmen, während der Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz, der CDU, 17,2 % zugeschrieben wurden. Die rechtsextreme Partei hat damit ihr Ergebnis von 2021, als sie 20,8 % erzielt hatte, mehr als verdoppelt. Das Ergebnis stellt die bislang beste Leistung der AfD bei einer Regional- oder Bundestagswahl dar.
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