Der erste stellvertretende Vorsitzende der AUR, Dan Dungaciu, reagierte auf den Sieg der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD) bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Am Sonntagabend veröffentlichte er auf Facebook eine Nachricht, in der er fragte, ob das Ergebnis nicht auch für Rumänien ein Signal darstellen sollte.
Laut den von dem Sender ARD präsentierten Exit-Poll-Ergebnissen erhielt die AfD 44,5 % der Stimmen, gegenüber 20,8 % bei den Wahlen von 2021. „AfD – 44,5 %! Wie viel braucht ihr noch, um aufzuwachen? Sollten wir nicht auch über Rumänien sprechen?“, schrieb Dungaciu.
Die CDU, die Partei von Bundeskanzler Friedrich Merz, fiel auf 18,5 %, gegenüber 37,1 % vor fünf Jahren. Die Linke erhielt 9,5 %, die Grünen 9 % und die SPD 8 %. Die FDP übersprang die Wahlschwelle nicht.
Vizekanzler Lars Klingbeil bezeichnete das Ergebnis als „einen Wendepunkt“ für Deutschland. Gleichzeitig warnten Wirtschaftswissenschaftler vor möglichen Auswirkungen auf das wirtschaftliche Ansehen des Bundeslandes. Es ist unklar, ob die AfD die für eine alleinige Regierungsbildung erforderliche absolute Mehrheit erzielt hat, und die wichtigsten Parteien schlossen eine Zusammenarbeit mit der Partei aus.
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