Der Bundesnachrichtendienst (BND) Deutschlands hat erklärt, dass die westlichen Sanktionen einen "deutlichen Effekt" auf die russische Wirtschaft haben, verstärkt durch den Rückgang der Einnahmen aus Öl und Gas aufgrund der global sinkenden Preise.
Der Nachrichtendienst hat festgestellt, dass Präsident Putin die wirtschaftliche Zukunft Russlands für seine imperialen Ziele opfert. Der Kreml hat den Rückgang der Einnahmen und das wachsende Haushaltsdefizit als "gewöhnliche Schwierigkeiten" charakterisiert, die durch makroökonomische Stabilität behoben werden können.
Der BND schätzte ein föderales Haushaltsdefizit von 8,010 Billionen Rubel für 2025, was deutlich höher ist als die offizielle Zahl von 5,650 Billionen Rubel. Auch das konsolidierte Haushaltsdefizit ist auf 8,300 Billionen Rubel gestiegen, was 3,9 % des BIP entspricht.
Selbst mit den steigenden globalen Ölpreisen bleiben diese unter dem Niveau, das erforderlich ist, um den Haushalt Russlands auszugleichen.
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