Das US-Außenministerium arbeitet an einem Online-Portal namens 'freedom.gov', das darauf abzielt, Zugang zu von europäischen Regierungen verbotenen Inhalten zu bieten, einschließlich Hassreden und terroristischer Propaganda.
Das Projekt, das von der Unterstaatssekretärin für öffentliche Diplomatie, Sarah Rogers, geleitet wird, zielt darauf ab, der Zensur entgegenzuwirken, wurde jedoch für die Präsentation auf der Münchener Sicherheitskonferenz verschoben. Es gibt Bedenken unter amerikanischen Beamten hinsichtlich der rechtlichen Implikationen und der Beziehungen zu europäischen Verbündeten, da das Portal die Bürger dazu ermutigen könnte, lokale Gesetze zu brechen. Außerdem unterscheidet sich der Ansatz der USA in Bezug auf die Meinungsfreiheit erheblich von dem der Europäischen Union, die strenge Regeln zur Bekämpfung von Hassreden und extremer Propaganda auferlegt.
Das Projekt könnte die Beziehungen zwischen der Trump-Administration und den europäischen Staaten, die bereits durch Handelsstreitigkeiten und andere geopolitische Spannungen belastet sind, weiter belasten.
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