Brüssel, 28. Januar 2026 – Der Agrarlebensmittelhandel der Europäischen Union hat im November 2025 an Fahrt verloren, nach einer Spitzenleistung im Oktober, so der jüngste Bericht der Europäischen Kommission. Obwohl der Gemeinschaftsblock ein dominierender globaler Exporteur bleibt, haben die hohen Importpreise die allgemeine Handelsbilanz beeinträchtigt und den Überschuss im Vergleich zum Vorjahr verringert.
Zusammenfassung
Der kumulierte Agrarüberschuss der EU für den Zeitraum Januar bis November 2025 betrug 46,1 Milliarden Euro, was weniger ist als im gleichen Zeitraum 2024. Die kumulierten Importe stiegen um 10 % auf 173,1 Milliarden Euro, ein Anstieg, der größtenteils durch höhere Preise für importierte Waren und nicht durch Mengen bedingt war. Trotz eines monatlichen Rückgangs im November erreichten die Gesamtexporte in diesem Jahr 219,2 Milliarden Euro, ein Anstieg von 1 % im Vergleich zu 2024.
Von Januar bis November 2025 hielt die EU eine positive Handelsbilanz mit einem kumulierten Überschuss von 46,1 Milliarden Euro. Diese Zahl liegt jedoch unter dem Niveau von 2024, eine Veränderung, die hauptsächlich auf schwierige Marktbedingungen und die steigenden Kosten der Importe zurückzuführen ist. Der Monat November verzeichnete speziell einen monatlichen Überschuss von 4,1 Milliarden Euro, während die Handelsströme nach einem außergewöhnlich starken Oktober wieder auf typischerem Niveau zurückkehrten.
Die Exporte im November 2025 beliefen sich auf 19,7 Milliarden Euro, ein Rückgang von 2 % im Vergleich zu November 2024. Dennoch bleibt der langfristige Trend positiv: Die kumulierten Exporte für die ersten elf Monate des Jahres lagen bei 219,2 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 2,8 Milliarden Euro (+1 %) im Vergleich zum Vorjahr entspricht und den Status der EU als wichtigen globalen Anbieter von Agrarlebensmitteln bestätigt.
Auf der anderen Seite der Bilanz blieben die Importe weiterhin hoch. Allein im November importierte die EU Agrarlebensmittel im Wert von 15,6 Milliarden Euro, ein Anstieg von 1 % sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahr. Die Auswirkungen der Inflation auf die Waren sind in den Zahlen von Anfang des Jahres bis heute offensichtlich: Von Januar bis November beliefen sich die Importe auf 173,1 Milliarden Euro, ein signifikanter Anstieg von 10 % (+15,9 Milliarden Euro) im Vergleich zu 2024, der fast ausschließlich durch höhere Stückpreise bedingt war.
Quellen
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