Die Blockade der Straße von Hormuz hat Auswirkungen auf die globale Versorgung mit Düngemitteln und verstärkt die Risiken für die Landwirtschaft.
Inmitten der Erntezeit sehen sich Landwirte auf der Nord- und Südhalbkugel mit beschleunigten Preiserhöhungen und Transportstörungen konfrontiert, was die Sorgen über steigende Lebensmittelpreise und die Ernährungssicherheit anheizt. Etwa ein Drittel des globalen Seehandels mit Düngemitteln passiert diese Straße, und der Konflikt hat zu ernsthaften Einschränkungen bei der Versorgung mit wichtigen Düngemitteln geführt. Die Preise für Harnstoff sind seit Beginn des Konflikts um 50 % gestiegen, während andere Düngemittel wie Ammoniak um 20 % teurer geworden sind.
Experten warnen, dass der Mangel an Zugang zu Harnstoff zu einem Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion führen wird, was insbesondere Schwellenländer wie Indien und afrikanische Staaten betrifft, die auf Getreideimporte angewiesen sind. Auch die Vereinigten Staaten sind nicht vollständig geschützt, und landwirtschaftliche Organisationen fordern Maßnahmen zur Entlastung der Landwirte.
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