Der Iran hat angekündigt, dass sein Botschafter im Libanon, Mohammad Reza Shibani, im Amt bleiben wird, und damit das libanesische Außenministerium herausfordert, das ihn zur persona non grata erklärt hat und ihn aufgefordert hat, das Land bis zum 29. März zu verlassen. Diese Situation hat Spannungen zwischen der von Iran unterstützten Gruppe Hezbollah und der libanesischen Regierung erzeugt, die die Beteiligung der Hezbollah am regionalen Krieg kritisiert hat.
Das libanesische Außenministerium hat den Botschafter beschuldigt, durch seine Äußerungen zur Innenpolitik des Landes gegen diplomatische Vereinbarungen verstoßen zu haben. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat bestätigt, dass Shibani weiterhin seine Funktion in Beirut ausüben wird.
In der Zwischenzeit hat Israel reagiert und erklärt, dass der Iran "sich über den Libanon lustig macht", und betont, dass das Land praktisch von iranischem Einfluss besetzt ist. Diese diplomatische Krise tritt in einem Kontext zunehmender Gewalt in der Region auf, wobei die Hezbollah aktiv am Konflikt mit Israel beteiligt ist.
Quellen
Neueste Nachrichten
08:44
08:31
08:05
07:45
07:23
Mehr Nachrichten ansehen