Die australische Regierung hat am Samstag die Bestätigung des ersten Falls von hochpathogener Vogelgrippe H5, einem äußerst ansteckenden Stamm, bei einem Zugvogel, dem „brown skua“, im Bundesstaat Westaustralien bekannt gegeben. Landwirtschaftsministerin Julie Collins erklärte, dass das Virus nun auf allen Kontinenten präsent ist und Proben von einem anderen Vogel, einem riesigen Sturmvogel, auf ein mögliches positives Ergebnis hindeuten.
Obwohl keine Fälle von massiver Mortalität gemeldet wurden, haben die Behörden 100 Millionen australische Dollar investiert, um sich auf eine mögliche Epidemie vorzubereiten. Der H5-Stamm hat bei Haus- und Wildvögeln schwere Krankheiten verursacht, und Experten befürchten eine Mutation, die eine Übertragung von Mensch zu Mensch ermöglichen könnte.
Ein Notfalltreffen wurde einberufen, um eine nationale Gesundheitsreaktion zu formulieren, und die Behörden untersuchen, wie das Virus nach Australien gelangt ist. Die Vogelgrippe könnte die einzigartige Tierwelt des Landes schwer beeinträchtigen, und ein Schutzplan für 35 bedrohte Arten wurde implementiert.
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