Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat am Mittwochabend die Vereinigten Staaten vor der Auslösung eines Handelskriegs gewarnt und seine Hoffnung auf eine Partnerschaft mit China geäußert. Bei einer Veranstaltung der CDU in Rheinland-Pfalz erklärte Merz, dass, obwohl die USA sich entscheiden können, die Zollpolitik zu nutzen, um ihren globalen Einfluss auszuüben, Deutschland diese Vorgehensweise nicht unterstützen wird. Er betonte, dass er die gleiche Botschaft bei seinem Treffen mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump nächsten Monat übermitteln wird. Während er Peking für die militärische Expansion im Südchinesischen Meer kritisierte, erwähnte Merz, dass er während seines geplanten Besuchs in China über die zukünftige Zusammenarbeit mit den chinesischen Führern sprechen wird. Im Kontext des Handelskriegs, der letztes Jahr begonnen hat, sieht sich Deutschland zusammen mit seinen Automobilunternehmen einem signifikanten Rückgang der Exporte nach China gegenüber. Merz betonte die Bedeutung strategischer Partnerschaften und ließ durchblicken, dass er eine zweite Amtszeit als Kanzler anstreben könnte, und erwähnte, dass er beabsichtigt, für einen längeren Zeitraum im Amt zu bleiben.
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