Der deutsche Kanzler Friedrich Merz wird sich am Dienstag in Washington mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump treffen, um über Zölle und Handelskonflikte zwischen den USA und Europa zu diskutieren. Dieses Treffen erfolgt, nachdem das Europäische Parlament die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA aufgrund der Unsicherheiten, die durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA entstanden sind, ausgesetzt hat, die einige von Trump verhängte Zölle für illegal erklärt hat. Merz koordiniert sich mit europäischen Partnern und fordert Klarstellungen von der amerikanischen Regierung, um Stabilität in den Handelsbeziehungen zu gewährleisten.
Trump hat eine globale Zollgebühr von 10 % angekündigt und mit zusätzlichen Erhöhungen gedroht, was die Europäer besorgt, da sie befürchten, dass dies das zuvor vereinbarte Abkommen, das Zölle von 15 % auf in die USA importierte europäische Produkte vorsah, beeinträchtigen könnte. In diesem Zusammenhang betonen die Europaabgeordneten die Notwendigkeit von Klarheit seitens der USA, bevor sie mit der Ratifizierung des Abkommens fortfahren.
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