Eine Untersuchung von Reuters hat ergeben, dass ein iranisches Glücksspielnetzwerk zur Verschiebung von mindestens 4 Milliarden Dollar über die unlizenzierte Kryptowährungsbörse Shelbit in Dubai beigetragen hat.
Es verwaltete Gelder für sanktionierte iranische Institutionen und interagierte mit der Zentralbank des Iran sowie mit der Börse Nobitex. Durch die Analyse von Blockchain-Daten wurde festgestellt, dass Shelbit Geld für ein Netzwerk von über 2.000 Glücksspielseiten in persischer Sprache verarbeitet hat. Mindestens 676 Millionen Dollar wurden an Binance, die größte Kryptowährungsbörse der Welt, transferiert.
Außerdem verwaltete Shelbit Gelder, die mit einem Bitcoin-Mining-Betrieb in Verbindung standen, und war mit iranischen Influencern assoziiert. Die Dubai Virtual Assets Regulatory Authority hat Maßnahmen gegen Shelbit wegen des Betriebs ohne Lizenz ergriffen, und die Börse hat keine funktionierende Website mehr. Der Gründer von Shelbit und die iranischen Behörden haben nicht auf Anfragen um Kommentare reagiert.
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