Der ehemalige Gesundheitsminister Alexandru Rogobete warnte am Samstag in Deva, dass Rettungswagen ab dem 1. Oktober die Mittel für Treibstoff ausgehen könnten. Grund seien die Ungleichgewichte bei der Finanzierung des Gesundheitssystems. Er forderte eine dringende Aufstockung des Gesundheitsbudgets aus dem Reservefonds der Regierung.
Rogobete erklärte, dass die Probleme insbesondere die Notaufnahmen, die Rettungsdienste und die Programme für kritisch kranke Patienten betreffen, darunter Menschen, die wegen eines Herzinfarkts, eines Schlaganfalls, schwerer Verbrennungen oder eines Polytraumas behandelt werden, sowie Patienten auf Intensiv- und neonatologischen Stationen.
Nach Angaben des PSD-Abgeordneten ist das Gesundheitsbudget aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung, der Inflation, der Energiekosten und der Kraftstoffpreise schneller ausgeschöpft worden. Er erklärte, dass die Zahl der Notfälle und Patienten zu Jahresbeginn nicht genau geschätzt werden könne, weshalb Haushaltsanpassungen erforderlich seien.
Rogobete ist der Ansicht, dass die Übergangsregierung derzeit keine Haushaltsanpassung vornehmen kann, und erinnert daran, dass das Gesundheitsministerium und die Nationale Krankenversicherung im vergangenen Jahr im September und Oktober zusätzliche Mittel erhalten haben. Seiner Meinung nach sei die sofortige Zuweisung von Geldern aus dem Reservefonds die einzige Lösung.
Die Äußerungen wurden während eines Besuchs im Kreiskrankenhaus für Notfälle in Deva gemacht, das dem Kreisrat Hunedoara untersteht.
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