Siebzehn Rettungsdienste auf Kreisebene verfügen nicht mehr über ein ausreichendes Budget für die Sachausgaben im September, wie aus Angaben der Nationalen Gewerkschaftsföderation des Rettungsdienstes hervorgeht. Die Situation betrifft Kraftstoff, Medikamente, medizinische Materialien und notwendige Reparaturen zur Aufrechterhaltung der Einsätze. Die Gewerkschaftsvertreter fordern daher dringend eine Haushaltsanpassung.
Die Probleme wurden unter anderem in den Kreisen Argeș, Bacău, Bistrița-Năsăud, Brașov, Brăila, Caraș-Severin, Călărași, Galați, Hunedoara, Ialomița, Teleorman, Timiș und Tulcea sowie in weiteren Gebieten gemeldet. Der Präsident der Föderation, Gheorghe Chiș, erklärt, dass das gekürzte Budget für 2026 die Manager dazu gezwungen habe, Mittel zwischen den Quartalen umzuschichten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Das Gesundheitsministerium versucht, die Rechnungen vorübergehend aus einem Reservefonds für kritische Situationen zu begleichen. Die Gehälter sind bis November gesichert, doch für Dezember fehlen weiterhin die Mittel. Für die Sachausgaben haben die Gewerkschaftsvertreter eine Aufstockung des Budgets um etwa 90.000 bis 100.000 Lei beantragt.
Die Föderation warnt, dass das Ausbleiben einer Haushaltsanpassung für das vierte Quartal zu einer Einschränkung des Betriebs führen könnte, insbesondere während der Winterzeit. In einem Szenario des Stillstands würden die Rettungsdienste Notfälle der Stufe null priorisieren, während einige Verlegungen und Patiententransporte möglicherweise nicht mehr durchgeführt werden könnten.
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