Die Notfallkrankenhäuser in Bukarest sehen sich im September aufgrund fehlender finanzieller Mittel mit einer schweren Krise bei Medikamenten und medizinischen Materialien konfrontiert. Besonders betroffen sind die Notaufnahmen der Krankenhäuser Bagdasar-Arseni, Pantelimon und Floreasca; die Probleme könnten sich auch auf die Kinderkrankenhäuser Marie Curie und Grigore Alexandrescu ausweiten.
Im Krankenhaus Bagdasar-Arseni ist das für Untersuchungen von Polytrauma-Patienten benötigte Kontrastmittel vollständig aufgebraucht. Der Leiter der Einrichtung, Andi Nodiț, warnt, dass die verfügbaren Reserven je nach Patientenzahl nur noch den Bedarf für wenige Tage decken könnten. Auch andere wichtige Materialien gehen zur Neige: Sterile Handschuhe würden höchstens eine Woche reichen, Infusionsbestecke etwa acht Tage und EKG-Papier rund sieben Tage.
Die Krankenhausleiter erklären, dass die Krankenhäuser die zugesagte Aufstockung der finanziellen Mittel noch nicht erhalten haben, und warnen, dass ab dem kommenden Monat sogar Probleme bei der Gehaltszahlung auftreten könnten. Der kommissarische Gesundheitsminister Cseke Attila bestätigt, dass die Rettungsdienste und Notaufnahmen bis zum Jahresende nicht über eine vollständige Kostendeckung verfügen. Seiner Ansicht nach ist dringend eine Haushaltsanpassung erforderlich, die jedoch erst nach der Bildung einer Regierung mit voller Amtsgewalt möglich ist.
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