Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates António Costa erklären, dass die Entwicklungen im Iran „tief besorgniserregend“ sind, bekräftigen das Engagement der EU für Sicherheit und regionale Stabilität und fordern alle Parteien zu maximaler Zurückhaltung, zum Schutz der Zivilisten und zur vollständigen Einhaltung des Völkerrechts.
Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und der Präsident des Europäischen Rates António Costa haben erklärt, dass die Entwicklungen im Iran „tief besorgniserregend“ sind und mitgeteilt, dass die Europäische Union weiterhin engen Kontakt mit den Partnern in der Region hält und das Engagement für Sicherheit und regionale Stabilität bekräftigt.
Kurz gesagt
1. Die EU betrachtet die Entwicklungen im Iran als „tief besorgniserregend“ und bleibt im Kontakt mit den regionalen Partnern.
2. Von der Leyen und Costa bekräftigen das feste Engagement für Sicherheit und regionale Stabilität.
3. Die EU unterstreicht die Bedeutung der nuklearen Sicherheit und schützt das globale Regime zur Nichtverbreitung.
4. Die Erklärung erinnert daran, dass die EU umfassende Sanktionen gegen das „kriminelle Regime“ im Iran und die Revolutionsgarden verhängt hat.
5. Die EU erklärt, dass sie „alle notwendigen Maßnahmen“ ergreifen wird, um die europäischen Bürger in der Region zu schützen.
6. Aufruf zur „maximalen Zurückhaltung“, zum Schutz der Zivilisten und zur Einhaltung des Völkerrechts.
In der gemeinsamen Erklärung betonten die beiden europäischen Führer, dass die Gewährleistung der nuklearen Sicherheit und die Verhinderung jeglicher Maßnahmen, die die Spannungen eskalieren oder das globale Regime zur Nichtverbreitung untergraben könnten, von „kritischer Bedeutung“ sind. Die Botschaft positioniert die Krise im Iran nicht nur im Kontext der regionalen Sicherheit, sondern auch der Stabilität der internationalen Architektur zur Kontrolle der nuklearen Proliferation.
Die Erklärung erinnert daran, dass die Europäische Union „umfassende Sanktionen als Reaktion auf die Aktionen des kriminellen Regimes im Iran und der Revolutionsgarden“ verhängt hat und dass sie kontinuierlich diplomatische Bemühungen für eine verhandelte Lösung in Bezug auf die nuklearen und ballistischen Programme gefördert hat. Die Formulierung deutet auf die Beibehaltung der dualen Linie der EU hin, Sanktionen und Diplomatie.
Im operativen Plan erklären von der Leyen und Costa, dass die Union „in enger Koordination mit den Mitgliedstaaten“ „alle notwendigen Maßnahmen“ ergreifen wird, damit die EU-Bürger in der Region auf volle Unterstützung zählen können. Die Erklärung geht nicht auf mögliche konkrete Maßnahmen ein, betont jedoch ausdrücklich die Dimension des konsularischen Schutzes und der Koordination auf Ebene der Mitgliedstaaten.
Die beiden Führer rufen alle Parteien auf, „maximale Zurückhaltung“ zu zeigen, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht vollständig zu respektieren, in einem Kontext, der von Eskalationsrisiken geprägt ist.
Die Erklärung erfolgt zu einem Zeitpunkt erhöhter regionaler Spannungen und bekräftigt die konstante Position der EU zur nuklearen Nichtverbreitung, zu Sanktionen gegen die iranischen Behörden und zur Unterstützung einer verhandelten Lösung für die nuklearen und ballistischen Fragen. Der Text kündigt keine neuen Sanktionen oder zusätzliche Maßnahmen an, verstärkt jedoch die Botschaft zur Abschreckung von Eskalationen und zum Schutz der europäischen Bürger.
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