Der Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten des Europäischen Parlaments hat eine Initiative genehmigt, die die Europäische Kommission auffordert, eine Gesetzgebung zu entwickeln, die sich den psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz widmet.
Unter der Leitung der Abgeordneten Estelle Ceulemans schlägt das Dokument Mindeststandards zur Prävention von psychischen und physischen Gesundheitsproblemen vor. Arbeitgeber werden verpflichtet sein, die psychosozialen Risiken, einschließlich der Arbeitsbelastung und Stressfaktoren, regelmäßig zu bewerten und Maßnahmen zu deren Verringerung umzusetzen.
Die Initiative umfasst auch Regelungen gegen Belästigung, Mobbing und Diskriminierung sowie das Recht der Arbeitnehmer, außerhalb der Arbeitszeit abzuschalten.
Das Problem der psychosozialen Risiken ist gravierend, mit über 840.000 Todesfällen jährlich weltweit.
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