Das Europäische Parlament hat die Verlängerung bis April 2028 des vorübergehenden Rahmens genehmigt, der es bestimmten Anbietern von Online-Kommunikationsdiensten ermöglicht, Materialien zu erkennen, die sexuellen Missbrauch von Kindern enthalten. Die Maßnahme erlaubt nicht das Knacken der End-to-End-Verschlüsselung, die von Anwendungen wie WhatsApp, Telegram oder Signal verwendet wird, behält jedoch die Möglichkeit bei, Technologien zur Inhaltsüberprüfung auf den Geräten der Nutzer zu verwenden, bevor die Nachrichten verschlüsselt und gesendet werden. Die Entscheidung hat vorübergehenden Charakter, während die europäischen Institutionen weiterhin über die zukünftige Verordnung verhandeln, die inoffiziell als „Chat Control 2.0“ bekannt ist.
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