Die Europäische Union hat beschlossen, die Migrationspolitik zu verschärfen, indem sie ein Projekt verabschiedet hat, das die Einrichtung von Abschiebezentren außerhalb des Gemeinschaftsblocks vorsieht. Dieser Kompromiss wurde nach Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten erzielt und von den Befürwortern einer strengen Linie gegen illegale Einwanderung begrüßt, jedoch von Menschenrechtsorganisationen kritisiert.
Das Projekt, das einer letzten Abstimmung im Europäischen Parlament unterzogen wird, sieht strengere Strafen für Migranten vor, die sich weigern, die EU zu verlassen, wie die Beschlagnahme von Ausweisdokumenten und die Verlängerung der Haft bis zu 24 Monaten. Außerdem wird das Einreiseverbot in die EU für Abgeschobene auf zehn oder zwanzig Jahre ausgeweitet. Frankreich und Spanien haben ihren Skeptizismus gegenüber diesen Zentren geäußert und betrachten sie als Bedrohung für die Menschenrechte.
Der neue Text markiert einen signifikanten Wandel in der Migrationspolitik der EU und spiegelt den Aufstieg der Rechten im Europäischen Parlament wider. Kritiker werfen diesem Abkommen vor, einen Rückschritt der grundlegenden Rechte für Migranten darzustellen.
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