Die Armutsquote in Deutschland hat im Jahr 2025 einen Rekordwert von 16,1% erreicht, gemäß einem Bericht der Paritätischen, was bedeutet, dass etwa 13,3 Millionen Menschen jetzt offiziell arm sind. Dieser Anstieg von 15,5% im Jahr 2024 markiert den höchsten jemals registrierten Armutswert seit Beginn der statistischen Datenerhebung.
Nach der Definition der Europäischen Union gelten Personen als armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unter 60% des nationalen Durchschnitts liegt, wobei die Schwelle für eine alleinstehende Person bei 1.446 Euro liegt. Die niedrigsten Armutsraten sind in den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg zu beobachten.
Personen im Alter von 65 Jahren oder älter sind am stärksten betroffen, und alleinerziehende Haushalte sowie Personen mit geringer Bildung sind ebenfalls anfällig. 80% der von Armut Betroffenen waren nicht beschäftigt, und 70% von ihnen waren deutsche Staatsbürger. Der Bericht hebt die Schwierigkeiten der Haushalte hervor, die täglichen Ausgaben zu decken, wobei 6,9% der Bevölkerung nicht über ausreichendes Einkommen verfügen, um die Lebenshaltungskosten zu bewältigen.
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