Der 40-jährige russische Staatsbürger Ivan Kuțenko, der am Dienstagabend festgenommen wurde, weil er in Rumänien mutmaßlich die Vorbereitung von Sabotageakten gegen Objekte, die die nationale Sicherheit betreffen, plante, hielt sich laut der unabhängigen russischen Investigativpublikation Agentstvo bereits seit längerer Zeit auf dem Staatsgebiet des Landes auf. Der SRI teilte mit, dass der Mann in Rumänien ansässig war, ohne zu sagen, wann er hierhergezogen war.
Agentstvo zufolge stammt Kuțenko aus Nowosibirsk und war in mehreren Geschäften im Bereich des Handels mit Holz, Getreide und Ausrüstung tätig. Seit 2007 war er Gesellschafter oder Direktor mehrerer gegründeter Unternehmen, von denen einige geschlossen wurden. Derzeit soll er noch die 2012 gegründete Firma Avers besitzen.
Aus derselben Quelle geht hervor, dass eine Notiz der Polizei von Nowosibirsk aus dem Jahr 2008 erwähnt, dass Kuțenko, sein Bruder und eine weitere Person wegen Raubes untersucht wurden. Die drei sollen einen Mann entführt, ihn auf ein Feld gebracht und ihm sein Telefon, Geld und einen Pullover gestohlen haben, nachdem das Opfer mit einer nicht tödlichen Waffe verletzt worden war. Es ist unklar, wie der Fall ausging.
Die von Agentstvo analysierten Daten zeigen, dass Kuțenko 2019 und 2021 nach Rumänien, 2020 in die Republik Moldau und mindestens einmal nach dem Ausbruch der russischen Invasion in der Ukraine in die Türkei gereist ist. Die rumänischen Ermittler müssen noch genau die Art seiner Aktivitäten und mögliche Verbindungen zur Sabotageoperation feststellen.
Quellen
Neueste Nachrichten
08:41
08:28
08:17
07:59
07:40
Mehr Nachrichten ansehen