Die Botschaft Russlands in Bukarest weist die von den rumänischen Behörden gegen einen russischen Staatsbürger erhobenen Vorwürfe zurück, der in einem Verfahren wegen eines mutmaßlichen Versuchs von Sabotageakten auf dem Gebiet Rumäniens für 30 Tage in Untersuchungshaft genommen wurde.
Die Reaktion Moskaus erfolgt, nachdem der Rumänische Nachrichtendienst die Vereitelung von Sabotageaktionen bekannt gegeben hatte und die DIICOT-Staatsanwälte am 8. September 2026 einen Staatsbürger der Russischen Föderation festgenommen hatten, der über eine Aufenthaltserlaubnis in Rumänien verfügt. Die Staatsanwaltschaft beim Obersten Kassations- und Gerichtshof informierte die russische Botschaft über die Festnahme und die Maßnahme der Untersuchungshaft.
Den in der rumänischen Presse veröffentlichten Informationen zufolge soll der Mann militärische Informationen gesammelt haben, indem er sensible Objekte fotografierte und filmte, um Sabotage- und Diversionsakte vorzubereiten. Die Aktivitäten sollen vom Gebiet Russlands aus koordiniert worden sein, behaupten in den Berichten über den Fall zitierte Quellen.
In einer auf Facebook veröffentlichten Mitteilung erklärt die Botschaft, dass die im öffentlichen Raum erschienenen Materialien „Vermutungen, Spekulationen und allerlei Fantasien“ enthielten und keine konkreten Beweise für den illegalen Charakter der Aktivitäten oder die Beteiligung russischer Behörden lieferten. Die diplomatische Vertretung vertritt die Auffassung, dass der russische Staatsbürger Opfer einer „Provokation“ sein könnte, die antirussische Gefühle schüren solle.
Die Botschaft ersuchte die rumänischen Behörden, ein Treffen mit ihm zu organisieren, und kündigte an, dass sie bereit sei, ihm konsularische und rechtliche Unterstützung zu leisten. Der Fall wird von den rumänischen Behörden weiterhin untersucht.
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