Ein 40-jähriger russischer Staatsbürger wurde am Dienstagabend, dem 8. September 2026, durch eine Entscheidung des Berufungsgerichts Bukarest für 30 Tage in Untersuchungshaft genommen. Gegen den Mann ermittelt die DIICOT wegen des Versuchs von Sabotageakten, nachdem er mutmaßlich militärische Ausrüstung, Stützpunkte und strategische Objekte in Rumänien fotografiert und gefilmt und damit die nationale Sicherheit gefährdet haben soll.
Nach Angaben der DIICOT soll der Verdächtige über verschlüsselte Nachrichtendienste mit einem Vermittler in Verbindung gestanden und im Zeitraum von Februar bis Juli 2026 rumänische und multinationale Militäranlagen in den Kreisen Cluj, Constanța, Călărași und Ilfov sowie in Bukarest identifiziert, überwacht und dokumentiert haben. Zu den Zielen sollen auch ukrainische Antonov-Frachtflugzeuge gehört haben.
Der SRI gab bekannt, dass er den russischen Staatsbürger bereits seit Februar im Rahmen einer Untersuchung wegen versuchter Sabotageakte überwacht habe. Die Institution erklärt, seine Tätigkeit habe Ähnlichkeiten mit Operationen aufgewiesen, die von Russland gesteuerten Saboteurnetzwerken in Europa zugeschrieben werden, darunter auch mit Fällen, die 2024 und 2025 in Rumänien vereitelt wurden.
Nach Angaben des SRI verhinderten die gemeinsam mit den rumänischen Behörden und ausländischen Partnern ergriffenen Maßnahmen eine mögliche Sabotageaktion auf rumänischem Staatsgebiet. Die DIICOT nahm ihn zunächst für 24 Stunden fest, woraufhin die Staatsanwälte anschließend Untersuchungshaft beantragten.
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