Diana Șoșoacă, die Vorsitzende von S.O.S. România, machte in einem Interview mit dem Sender Russia Today nach dem am 15. September 2026 in Bukarest organisierten Protest der Schäfer mehrere kontroverse Aussagen. Sie sprach über die wirtschaftliche und soziale Lage in Rumänien, die Beziehungen zur Europäischen Union und die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Pest der kleinen Wiederkäuer.
Die Europaabgeordnete behauptete, an der Demonstration auf dem Piața Victoriei hätten mehr als 50.000 Menschen teilgenommen, und die Gendarmen und Polizisten hätten die Demonstranten geschlagen und mit Reizgas besprüht. Schätzungen der Behörden zufolge nahmen jedoch etwa 3.000 Personen teil. Șoșoacă behauptete außerdem, die Schlachtung der Schafe sei von der Europäischen Kommission angeordnet worden, obwohl die Maßnahmen nach dem Auftreten der Seuchenherde beschlossen wurden und auf die Bekämpfung und Ausrottung der Krankheit abzielten.
In dem Interview sagte sie, die Rumänen würden „verhungern“, die Politiker an der Macht hätten „das Wasser abgestellt“ und Rumänien sei die „Sklavin der Europäischen Union“. Șoșoacă behauptete außerdem, Interviews für Russia Today, die Verbreitung von Materialien des Senders oder Reisen nach Russland könnten zu einer Gefängnisstrafe führen, und sie erwähnte die Möglichkeit der Entstehung von „Konzentrationslagern“.
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