Rumänien weist laut Eurostat-Daten die höchste Quote des vorzeitigen Schulabbruchs in der Europäischen Union auf, und die PISA-Ergebnisse deuten auf erhebliche Schwierigkeiten unter den Schülerinnen und Schülern hin. Im Jahr 2024 verließen 15,5 % der rumänischen Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren frühzeitig die allgemeine und berufliche Bildung, 6,4 Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt und deutlich über dem europäischen Ziel für 2030.
Den präsentierten PISA-Daten zufolge erreichen 52 % der 15-jährigen rumänischen Schülerinnen und Schüler nicht das Mindestniveau der mathematischen Kompetenzen, gegenüber 35 % im OECD-Raum. Beim Lesen beträgt der Anteil 48 % und in den Naturwissenschaften 46 %. Bei den digitalen Rechenkompetenzen liegen 57 % der Schülerinnen und Schüler unterhalb der Mindestschwelle.
Die Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Gebieten sind noch größer: 84 % der Schülerinnen und Schüler auf dem Land erzielen schwache Ergebnisse in Mathematik, gegenüber 34 % in den Städten. Gleichzeitig ist die Zahl der nicht qualifizierten Lehrkräfte im Schuljahr 2026–2027 auf über 6.300 gestiegen.
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