Mining Watch România wirft dem Unternehmen Gekko&Neka Invest vor, im archäologischen Fundort „Valea Tisei“ im Dorf Stănija, Gemeinde Buceș, Kreis Hunedoara, Bohrungen und Arbeiten zur Erkundung von Goldvorkommen ohne die Genehmigung der Denkmalschutzbehörden durchzuführen. Die Organisation hat die Kontrollinstitutionen informiert und fordert eine dringende Überprüfung der Situation.
Mining Watch România zufolge bestätigte die Kreisverwaltung für Kultur Hunedoara, dass das Unternehmen die obligatorische Genehmigung für Arbeiten im Bereich des im Nationalen Archäologischen Repertorium unter dem Code RAN 88840.01 eingetragenen Fundorts weder beantragt hat noch besitzt. Das Gebiet bewahrt Spuren des römischen und mittelalterlichen Bergbaus, darunter Stollen, Keramik, Öllampen, Mahlsteine und fast zwei Jahrtausende alte Holzstrukturen.
Die Organisation erklärt, dass jede Bohrung oder Ausgrabung an einem solchen Fundort eine präventive archäologische Untersuchung, eine Bescheinigung über die Freigabe von archäologischen Auflagen und die Genehmigung des Kulturministeriums erfordert.
Mining Watch beanstandet außerdem mögliche Umweltschäden und erklärt, dass die vom Unternehmen eingereichten Dokumente nicht den vor Ort durchgeführten Arbeiten entsprechen.
Nach den Eingaben fordert die Organisation das Eingreifen der Staatlichen Bauaufsichtsinspektion, der Nationalen Umweltgarde und der Nationalen Regulierungsbehörde für den Bergbausektor. Die Vorwürfe sollen von den zuständigen Behörden überprüft werden.
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