Die Präsidentin Bulgariens, Iliana Iotova, äußerte ihr Unverständnis über die jahrelange Verzögerung des Projekts zum Bau einer dritten Brücke über die Donau zwischen Ruse und Giurgiu.
In einer kürzlichen Erklärung betonte Iotova, dass Südosteuropa unter einem erheblichen Mangel an Konnektivität leidet und die Sicherheitsveränderungen in der Region des Schwarzen Meeres dringende Infrastrukturmaßnahmen erfordern. Sie hob die negativen Auswirkungen der Blockade dieser Brücke auf den Verkehr in Ruse hervor, wo kilometerlange Staus von Lkw eine tägliche Realität sind. Obwohl Mittel für eine Machbarkeitsstudie bereitgestellt wurden, hat der Standort keine Priorität auf der europäischen Agenda.
Iotova kritisierte die Vorbehalte Rumäniens gegenüber dem Bau der Brücke und betonte, dass das Problem der Verkehrsinfrastruktur auf dem Balkan auch eine Frage der nationalen Politik ist. Sie forderte eine vollständige Mobilisierung zur Verbesserung der Konnektivität in der Region, sowohl auf dem Landweg als auch auf dem Seeweg.
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