Die Nationale Gesellschaft für Straßeninvestitionen (CNIR) analysiert sieben Trassenvarianten für die Autobahn Bukarest–Giurgiu, die erste Schnellstraße, die an der rumänischen Grenze zu Bulgarien geplant wird. Das Projekt soll die Verbindung zwischen Bukarest, Giurgiu und der künftigen Brücke Giurgiu–Russe 2 sowie den Anschluss an die bulgarische Autobahn Russe–Weliko Tarnowo sicherstellen.
Die vom Planer übermittelten Vorschläge sehen Verbindungen zur A1 Bukarest–Pitești, zur A0, der Autobahn um Bukarest, und zur A2, der Sonnenautobahn, sowie zur künftigen A6 Bukarest–Alexandria vor. Die Investition soll den Verkehr zwischen der Hauptstadt und Giurgiu verbessern, die Verkehrssicherheit erhöhen und die Umweltverschmutzung verringern.
CNIR wird die Varianten anhand einer multikriteriellen Analyse bewerten, bei der die Geländebedingungen, der Verkehr sowie technische, wirtschaftliche und ökologische Kriterien berücksichtigt werden. Die beiden bestplatzierten Trassen werden in der nächsten Phase analysiert.
Der Vertrag für die Planung hat einen Wert von 33 Millionen Lei und eine Laufzeit von 18 Monaten. Der Planer ist ein von Activ Proiectare Infrastructură geführtes Konsortium.
Auf bulgarischer Seite ist die Autobahn Russe–Weliko Tarnowo 132,84 Kilometer lang. Der Abschnitt Russe–Bjala und die Umgehungsstraße von Bjala befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Vorbereitung und Ausführung; die Fertigstellung wird bis Ende 2028 erwartet. Der Abschnitt Bjala–Weliko Tarnowo ist vorübergehend blockiert, nachdem die Ausschreibung wegen Unregelmäßigkeiten bei der Bewertung der Angebote ausgesetzt wurde.
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