Rumänien nimmt erneut Kredite zu Zinssätzen auf, die denen vom Dezember 2024 ähneln, als sich das Land zunächst infolge des Wahlsiegs von Călin Georgescu, der als Extremist gilt, und anschließend wegen der Annullierung der Wahlen in einer schwierigen Lage befand. Genauer gesagt zahlen wir bei zehnjährigen Anleihen erneut über 7 %, ein Niveau, das nur mit dem von Ländern verglichen werden kann, die sich bereits in der Kategorie „Junk“ befinden und nicht als investitionswürdig gelten.
„Der Staat hat sich am 3. September für etwa 10 Jahre zu 7,09 % verschuldet. Das ist kein isolierter Tag: In den vergangenen 4–8 Wochen ist die Rendite zehnjähriger Anleihen um einige Dutzend Basispunkte gestiegen, während der deutsche Bund bei etwa 3,3 % liegt und die zehnjährige US-Staatsanleihe nahe 4,8 %“, erklärt Adrian Codîrlașu, Präsident von CFA Rumänien, gegenüber Economica.
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