Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat eine Warnung bezüglich der wirtschaftlichen Risiken ausgesprochen, die durch den Krieg gegen den Iran entstehen, und betont, dass dieser einen 'globalen, aber asymmetrischen' Schock verursachen könnte.
Die Länder in Afrika und Asien, die von Ölimporten abhängig sind, haben Schwierigkeiten, ihren Bedarf zu decken, selbst bei hohen Preisen.
Der IWF schätzt, dass die Auswirkungen auf die Lieferketten und die Infrastruktur von der Dauer des Konflikts abhängen werden. Der Preis für Brent-Öl ist auf 115 Dollar pro Barrel gestiegen, angesichts der Spannungen im Nahen Osten.
Auch die höheren Preise für Lebensmittel und Düngemittel belasten die Volkswirtschaften mit niedrigem Einkommen und erhöhen das Risiko von Ernährungsunsicherheit. Der IWF betont, dass die Menschen in den armen Ländern am verletzlichsten sind und dass jede plötzliche Erhöhung der Lebensmittel- und Düngemittelpreise wirtschaftliche und sozialpolitische Probleme verursachen kann.
Ein detaillierter Bericht über die globalen wirtschaftlichen Aussichten wird nächsten Monat im Rahmen der Frühjahrstagungen des IWF und der Weltbank veröffentlicht.
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