vor 6 Stunden
Wirtschaft
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Am Sonntag sind die Schweizer aufgerufen, über die Frage abzustimmen, ob der Militärdienst durch einen verpflichtenden Zivildienst für alle Bürger, unabhängig vom Geschlecht, ersetzt werden soll, und um eine Klimasteuer auf die Erbschaften der reichsten Bürger zu votieren. Die Schweizer Regierung und das Parlament haben empfohlen, beide Initiativen abzulehnen, da sie die Wirtschaft beeinträchtigen könnten. Der Zivildienstvorschlag, unterstützt von Noémie Roten, zielt auf Geschlechtergerechtigkeit und die Einbeziehung von Frauen in Gemeinschaftsdienste ab, während Kritiker wie Cyrielle Huguenot argumentieren, dass dies bestehende Ungleichheiten verschärfen könnte. Die zweite Initiative, 'Zukunftsinitiative', schlägt eine Steuer von 50 % auf Erbschaften vor, die 50 Millionen Schweizer Franken übersteigen, um Mittel für den ökologischen Übergang zu generieren. Die Wahlplakate betonen die Notwendigkeit, die Superreichen zu besteuern, um das Klima zu retten.