Die deutsche Regierung hat offiziell die Ablehnung des Angebots von UniCredit SpA zur Übernahme der Commerzbank AG bekannt gegeben und dabei den niedrigen Preis des Angebots sowie die Bedenken hinsichtlich der "aggressiven Vorgehensweise" der italienischen Bank angeführt. Berlin hält eine Beteiligung von 12% an der Commerzbank und hat konstant Einwände gegen die Bemühungen von UniCredit geäußert, diesen wichtigen Kreditgeber zu übernehmen.
Die Finanzagentur Deutschlands hat betont, dass die Annahme des Angebots aus finanzieller Sicht nicht tragfähig war, da es keine angemessene Prämie im Vergleich zum aktuellen Aktienkurs der Commerzbank beinhaltete. Die Commerzbank spielt eine wesentliche Rolle in der Finanzierung von mittelständischen Unternehmen in Deutschland und hat eine bedeutende Präsenz in Frankfurt, dem Finanzzentrum des Landes, was weiterhin sichergestellt werden muss. UniCredit hat im Mai ein Übernahmeangebot abgegeben und 11,22% der Aktien der Commerzbank erworben, was ihre Beteiligung auf über 37% erhöht hätte.
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