UniCredit, geleitet von Andrea Orcel, hat 47,6% der Anteile an der Commerzbank erreicht, im Rahmen eines feindlichen Angebots, das auf 45 Milliarden Euro geschätzt wird, und markiert einen entscheidenden Schritt im Streit zwischen den beiden europäischen Banken.
Die Commerzbank berichtete, dass weniger als 2% der Investoren das Angebot angenommen haben, wobei die meisten Anteile von nahestehenden Einrichtungen von UniCredit stammen, was auf eine "geringe Attraktivität" des Preises hindeutet. Der Ministerpräsident des Landes Hessen, Boris Rhein, hat direkte Verhandlungen zwischen den beiden Institutionen gefordert. UniCredit prüft Optionen wie die Umwandlung von Swap-Verträgen oder den Kauf von Aktien am Markt.
Eine vollständige Fusion würde eine Beteiligung von mindestens 75% erfordern, während der deutsche Staat 12% der Commerzbank hält, was den Prozess kompliziert. Die Geschäftsführung der Commerzbank besteht auf einer höheren Prämie für die Aktionäre, und Analysten deuten darauf hin, dass UniCredit möglicherweise eine bilanzielle Stärkung der Commerzbank nach Abschluss des Angebots benötigen könnte.
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