Im Januar verzeichnete der makroökonomische Vertrauensindikator des CFA Rumänien einen Anstieg um 10,4 Punkte, was eine optimistischere Wahrnehmung der Wirtschaft widerspiegelt, hauptsächlich aufgrund der Reduzierung des Haushaltsdefizits. Der Präsident des CFA, Adrian Codirlașu, betont, dass diese Verbesserung keine radikale Transformation der rumänischen Wirtschaft anzeigt, sondern eher eine Stabilisierung der Situation. Obwohl die erwartete Inflationsrate für die nächsten 12 Monate auf 5,85% gesenkt wurde, erwarten die meisten Umfrageteilnehmer, dass die Preise weiterhin, aber langsamer steigen werden. Was den Leu betrifft, prognostizieren die meisten Befragten eine Abwertung in den nächsten 12 Monaten, mit einem erwarteten Durchschnittskurs von 5,1982 Lei für einen Euro. Auf wirtschaftlicher Ebene wird ein Anstieg des realen BIP von 0,8% im Jahr 2024 auf 1,1% im Jahr 2026 geschätzt, und das Haushaltsdefizit könnte von 7,7% auf 6,6% des BIP sinken. Die öffentliche Schulden werden voraussichtlich 63% des BIP erreichen. Im Immobiliensektor glauben 61% der Befragten, dass die Preise überbewertet sind, erwarten jedoch keine signifikanten Rückgänge.
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