Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in seinem Jahresbericht gewarnt, dass die hohe Staatsverschuldung und der zunehmende Druck auf die Haushaltsausgaben die Verwundbarkeit der französischen Wirtschaft erhöhen und strenge Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung erfordern.
Obwohl die französische Wirtschaft im Jahr 2025 ihre Stabilität bewahrt hat, warnt der IWF, dass die hohen Energiepreise und die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten weiterhin Druck auf die Wirtschaft ausüben.
Die Institution ist der Ansicht, dass das derzeitige Tempo der Reduzierung des Haushaltsdefizits unzureichend ist, um das Ziel der Regierung von unter 3% des BIP bis 2029 zu erreichen, und schätzt, dass die Staatsverschuldung 122% des BIP erreichen könnte, während das Defizit 3,5% im Jahr 2031 betragen könnte. Der IWF empfiehlt einen jährlichen Haushaltskonsolidierungsaufwand von 0,8% des BIP, der auf der Effizienzsteigerung der Ausgaben und strukturellen Reformen basiert, ohne die Investitionen in Verteidigung, Gesundheit und den Übergang zur Energie zu beeinträchtigen.
Gleichzeitig prognostiziert die Institution ein Wirtschaftswachstum von nur 0,6% im Jahr 2026, vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und politischer Unsicherheiten.
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