Die Nationale Kasse für öffentliche Renten (CNPP) stellt klar, dass die Schätzung, wonach etwa 2,2 Millionen Renten falsch berechnet worden sein sollen, nicht aus der individuellen Überprüfung aller Akten hervorgeht. Die Zahl erscheint im Finanzprüfungsbericht des Rechnungshofs für das Jahr 2024 und wurde durch die statistische Hochrechnung von Stichproben ermittelt.
Die Prüfer analysierten eine begrenzte Zahl von Akten detailliert und übertrugen die Ergebnisse auf das gesamte System. Die CNPP betont, dass ein durch Hochrechnung ermittelter Wert nicht bedeutet, dass bei allen in die Berechnung einbezogenen Akten Fehler festgestellt wurden. Das Vorliegen und die Höhe einer möglichen Differenz können nur durch die Prüfung der Unterlagen in jeder einzelnen Akte festgestellt werden.
Dem Bericht zufolge könnten im Fall der nach der neuen Gesetzgebung neu berechneten Altersrenten mehr als 2,2 Millionen Anspruchsberechtigte geringere Beträge als die ihnen zustehenden erhalten haben; der geschätzte Wert beläuft sich auf etwa 230 Millionen Lei. In mehr als 570.000 weiteren Fällen weist die Schätzung auf Überzahlungen von mehr als 71 Millionen Lei hin.
Die CNPP erklärt, dass der in kurzer Zeit und in einem beispiellosen Umfang durchgeführte Neuberechnungsprozess die Verarbeitung einer enormen Datenmenge umfasst habe. Die Institution schließt punktuelle Fehler nicht aus, weist jedoch deren Verallgemeinerung auf Millionen von Renten zurück.
Jeder gemeldete Fall wird individuell überprüft. Sollten die Differenzen bestätigt werden, werden die gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zur Rückforderung zu Unrecht gezahlter Beträge oder zur Gewährung ausstehender Ansprüche ergriffen. Die CNPP kündigt außerdem an, die Schlussfolgerungen des Berichts vor Gericht anzufechten.
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