Eine zwischen dem 18. August 2025 und dem 27. Februar 2026 durchgeführte Prüfung des Rechnungshofs hat erhebliche Mängel in der Tätigkeit der Nationalen Kasse für öffentliche Renten und der ihr untergeordneten Einrichtungen festgestellt. Die Probleme traten insbesondere bei der Neuberechnung der Renten auf Grundlage des Gesetzes Nr. 360/2023 auf, verursacht durch Fehler bei der Punkteberechnung und die unzureichende Funktionsweise des Informationssystems.
Die Prüfer stellten 574.060 Fälle fest, in denen die Punktwerte höher als vorgesehen gewesen sein sollen, wodurch zusätzliche Ausgaben von schätzungsweise mehr als 71,1 Millionen Lei entstanden. Bei weiteren 2.211.060 Leistungsempfängern besteht der Verdacht einer zu niedrigen Rentenberechnung; die Differenzen werden auf 230,4 Millionen Lei geschätzt. Die detaillierte Überprüfung einer Stichprobe bestätigte in mehreren Fällen Fehler.
Unregelmäßigkeiten wurden auch bei Invaliditäts- und Hinterbliebenenrenten sowie bei den vor dem neuen Gesetz festgelegten Altersrenten festgestellt. Darüber hinaus sollen Renten im Wert von 548.821 Lei mehr als drei Monate nach dem Tod der Leistungsempfänger überwiesen worden sein.
Der Bericht weist außerdem auf rechtswidrig gewährte Gehaltszuschläge, steuerliche Vorteile und falsch berechnete Erhöhungen hin. Der Rechnungshof forderte die Korrektur der Renten, die Rückforderung zu Unrecht gezahlter Beträge und die Behebung der Mängel im Informationssystem bis zum 31. Dezember 2026.
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