Der Abfluss der Donau ist in der dritten Septemberwoche bei Baziaș auf 1.500 Kubikmeter pro Sekunde gesunken – weniger als die Hälfte des langjährigen Monatsmittels von 3.800 Kubikmetern pro Sekunde. Die rumänische Wasserbehörde Apele Române Jiu überwacht die Lage angesichts des Drucks auf die Wasserressourcen kontinuierlich.
Die Prognose des Nationalen Instituts für Hydrologie und Wasserwirtschaft deutet auf einen leichten Anstieg auf etwa 1.550 Kubikmeter pro Sekunde hin. Der Abfluss wird jedoch deutlich unter den für diesen Zeitraum charakteristischen Werten bleiben.
Auch zahlreiche Flüsse im Landesinneren führen weniger Wasser als im langjährigen Mittel. Am Fluss Jiu zwischen Iscroni und Zăval wurden für bestimmte Nutzerkategorien Maßnahmen eingeführt. Am SE Rovinari gilt die zweite Stufe der Einschränkungen, während am SE Turceni die Warnphase in Kraft ist.
Drei Ortschaften im Kreis Gorj und zwei im Kreis Dolj haben eingeschränkte Zeiten für die Wasserversorgung. Gleichzeitig verfügen die Stauseen im Süden des Landes weiterhin über wichtige Reserven: Die Speicher Târgu Jiu, Vădeni und Vija weisen Füllstände von 100 %, 90,4 % beziehungsweise 87,4 % auf. Anfang September lag der durchschnittliche Füllstand der 39 großen Stauseen bei 65,99 %.
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